Laserbeschriftungsanlage

Laserbeschriftungsanlage schirmt Fertigungsprozess gezielt ab.

Herstellung einer Laserbeschriftungsanlage für unterschiedliche Getriebebauteile aus Metall

Verschiedene Bauteile aus Metall sollen mit einem individuellen Code versehen werden. Dazu wird eine Laserbeschriftungsstation benötitg, die der Laserschutzklasse 4 entspricht. Die Anlage sollte dabei für zukünftige Aufträge nachrüstbar und dementsprechend flexibel sein.

Laserschutzkabine für Industrie mit Laserschutzklasse 4

Die Laserbeschriftungsanlage wurde mit  item XMS-Profilen realisiert. Diese verfügen über integrierte Kabelkanäle, die über variable Abdeckprofile geschlossen werden und für eine sichere Leitungsführung sorgen. Neben der XMS-Verkleidung zur Herstellung der Lasersicherheit wurde die Station mit einem Schutztürschalter ausgestattet. Durch eine Absaugung werden Staub und Dämpfe, die während der Laserbeschriftung entstehen, aus der Laserkabine und der Produktionshalle geführt.  Die Laserbeschriftungsmaschine ist nach der höchsten Laserschutzklasse 4, lichtdicht verschlossen.

Das Beladungskonzept sorgt für eine optimale Integration in die Produktionsumgebung. Die Station kann mit verschiedenen Bauteilaufnahmen gerüstet werden. Schwere Bauteile werden mit einem Hebezeug in die Station eingelegt. Dafür kann eine Beladeschublade manuell herausgezogen werden. Über die Codierung der Aufnahmen findet die Anwahl des Beschriftungsprogramms statt. Die Beschriftungsdaten werden über eine Schnittstelle zum Leitnetz abgefragt. Nach der Beschriftung erfolgt eine Lesbarkeitskontrolle mit Hilfe eines Handscanners.

Da die zu beschriftenden Bauteile aus Metall nur wenig geeignete und relativ kleine Stellen für die Laserbeschriftung aufweisen, müssen sie vor dem Laserbeschriftungsvorgang optimal ausgerichtet und dauerhaft positioniert werden. Als Bauteilaufnahme dienen sogenannte Pins, die sich auf jedem Bauteil befinden. Mit Hilfe dieser Pins kann der Werker die Bauteile an einem Arbeitstisch neben der Laserbeschriftungsanlage auflegen und ausrichten. Mit Hilfe von Griffen an der Bauteilaufnahme kann diese auf das Gestell in der Anlage positioniert werden. Bauteilaufahme und Gestell verfügen dabei über zueinander passende Absteckungen.

Der Bau der Laserbeschriftungsmaschine und das Einbinden des Laserbeschrifters benötigte folgende Arbeitsschritte:

•    Gestaltung Laserarbeitsplatzes
•    Planung und Realisierung der Sicherheitseinrichtungen zur Einhaltung der Laserschutzklasse 4
•    Bereitstellung unterschiedlicher Bauteilaufnahmen
•    Fertigung eines universellen Gestells für die Bauteilaufnahmen
•    Programmierung der Laserbeschriftungsanalage

 


 

 

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