Mit Reinraumtechnik sicher produzieren

Reine Bedingungen sind in vielen Branchen aus der Produktion nicht mehr wegzudenken. 

Dabei überrascht die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten der Reinraumtechnik jedoch stets aufs Neue.
Bei der Betrachtung von Anwendungen der item pluspartner verfestigt sich dieser positive Eindruck. Im Folgenden reicht dabei das Spektrum der Reinraumtechnik von der Möglichkeit einer Mietlösung über eine Montageanlage bis zum Umwickler für medizinisches Material.

Ein flexibler und günstiger Mietreinraum

Wer einen Reinraum nur für eine begrenzte Zeit benötigt oder einen Test durchführen möchte, ist mit einem herkömmlichen Exemplar eher schlecht beraten. Dagegen spricht vor allem die finanzielle Unwägbarkeit. Bei fehlender Gewissheit über die Verwendung steigen oft die Kosten. Die Colandis GmbH bietet dafür den idealen Ausweg: einen Reinraum zum Mieten. Er weist dieselben Vorzüge wie eine stationäre Lösung auf, lässt sich jedoch in weniger als einer Stunde vor Ort aufbauen – anhand von Schulungsmaterial auch durch den Kunden.

Die Gesamtfläche des Mietreinraums beträgt 20 m² und er kann in zwei platzsparenden Containern transportiert werden. Eine Vergrößerung auf 50 m² ist möglich. Hinsichtlich der Sicherheit gibt es bei Mieträumen von Colandis keinerlei Einschränkungen. Mühelos wird die ISO-Klasse 5 erreicht. Das Arbeiten im Reinraum läuft ab wie gehabt. Eine separate Luftschleuse ist nicht notwendig, da an der Rückseite ein horizontaler Luftstrom erzeugt wird. Abgerundet wird das Bild durch eingebaute Beleuchtung, eine hundertprozentige Filterfläche sowie einen Fußboden, der elektrostatisch absolut ableitfähig ist.

Montageanlage für Displays mit Reinraumtechnik

Die zweite Anwendung ist eine besondere Montageanlage, entwickelt von Schneider Sondermaschinen. Mit ihr werden unter Reimraumbedingungen Mobiltelefon-Displays montiert. Zunächst muss die Qualität des Klarsichthalters einer Prüfung standhalten. Über ein genau getaktetes Stollenband wird der Halter von einer Spritzgussmaschine zugeführt. Danach erfolgt die Ionisierung, die der statischen Entladung dient.

Daraufhin wird das Display durch ein Kamerasystem abgetastet – alle Flächen fallen durch, die nicht dem Ideal einer glasklaren Fläche entsprechen. Punkte oder Kratzer haben da keine Chance. Daran schließt sich die Positionierung des LCD-Moduls an. Zuvor wird automatisch die Schutzfolie des Displays entfernt. Nach der Montage aller einzelnen Teile wird die gesamte Baugruppe in einer extra dafür vorgesehenen Schale abgelegt. Der Transport kann beginnen.

Umwickler unter Reinraumbedingungen

Abschließend ein Beispiel aus dem Bereich der medizinischen Reinraumtechnik. Viehoever Sondermaschinenbau hat einen Umwickler für selbstklebendes Verbandsmaterial entwickelt. Die Maschine funktioniert folgendermaßen: Mit einem Querschneider wird das sensible Verbandsmaterial auf Kleinrollen umgewickelt. Erst in dieser Form ist das Material für den ärztlichen Alltag einsatzbereit. 


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